
Innovation und Bewährtes verbinden
Substitution calciumhaltiger Isolierungen und Dämmsysteme
VitroSilK®PROTEKTO - Composite Seidenglasfaser/E-Glas Nadelmattenverbund
hitzebeständig bis 750°C
Die weltweit erste Composite Isolationsmatte mit integriertem calciumfreien Chromatblocker aus VitroSilK®-Fasern
"Innovation mit Bewährtem verbinden" heißt calciumfreie und calciumhaltige Isoliermaterialien so zu vernadeln, dass eine calciumfreie Kontaktseite entsteht, die problemlos auch auf chromhaltige Heißteile montiert werden kann, ohne dass es zur Entstehung von Calciumchromat, der krebserregenden Cr6-Verbindung, bei höheren Temperaturen kommt (Chromatblocker).
VitroSilK®PROTEKTO
heißt die Innovation aus dem Hause Kavarmat®:
Die Composite-Matte besteht aus einer ersten (kontaktseitigen) Schicht calciumfreier, silikatischer Seidenglasfasern (VitroSilK®) und einer weiteren Schicht, bestehend aus einer E-Glasfasernadelmatte.
Aufgrund des calciumfreien sog. "Chromatblockers" können VitroSilK®PROTEKTO Fasermatten bedenkenlos auf chromhaltige Heißteile, wie Edelstahlrohre, Abgaskomponenten oder andere Motoren- und Turbinenteile montiert werden, ohne dass es zu einer Chromatentstehung (Cr-6+) kommen kann, weil die Kontaktschicht keinerlei Alkali- oder Erdalkalimetalle (Natrium, Calcium o.a.) enthält, die mit den Chrom-Verbindungen der isolierten Teile thermochemisch reagieren könnten.


VitroSilK®PROTEKTO
Composite - Isolationsmatte mit calciumfreier Kontaktseite aus VitroSilK®Fasern zur Verhinderung der Entstehung von krebserregenden Chrom (VI)-Verbindungen; vernadelt mit einer handelsüblichen E-Glasfasernadelmatte
Erhältlich in den Dicken
5/5 mm, Gesamtdicke 10 mm
5/10 mm, Gesamtdicke 15 mm
5/15 mm, Gesamtdicke 20 mm
5/25 mm, Gesamtdicke 30 mm
Der erste Wert gibt die Dicke der VitroSilK® Kontaktschicht (Chromatblocker) an, der zweite Wert steht für die Dicke der E-Glasfasernadelmatte
Substitution
(lat.: substitutio – Ersetzung)
Der Umgang mit Gefahrstoffen – einschließlich Tätigkeiten, bei denen gefährliche Stoffe erst entstehen oder freigesetzt werden können – unterliegt in Deutschland der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV); die aktuelle Fassung können Sie hier herunterladen.
Die TRGS 561 (Technische Regeln Gefahrstoffe; Download hier) erfasst ausdrücklich "thermisch beanspruchte chromlegierte Industriekomponenten", an denen sich Chrom(VI)-Verbindungen bilden und in Dämmstoffen oder Montagepasten ablagern können.
Liegt eine Chrom(VI)-Belastung vor oder kann sie nicht ausgeschlossen werden, muss der Arbeitgeber vor Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, geeignete Substitutionsmöglichkeiten prüfen und diese vorrangig umsetzen.
Ergänzend sind die branchenübergreifenden Schutzmaßnahmen und Maßnahmen zur Staubvermeidung nach den Abschnitten 4.1 und 4.2 sowie die besonderen Anforderungen des Abschnitts 5.9.3 der TRGS 561 anzuwenden.