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Chromatdekontamination in Verbrennungsöfen, Warschau

Autorenbild: Markus Sommer
Markus Sommer
vor 33 Minuten
1 Min. Lesezeit

Vor der Revision zweier Verbrennungsöfen einer Anlage in Warschau wurden die Innenräume und die Ofentüren auf Chrom(VI) geprüft. Die Schnelltests an Tür und Flugstaub reagierten positiv; die violette Verfärbung der Proben zeigt Chromat an. Chromathaltige Stäube lagen auf allen Flächen, an Türrahmen, Sichtfenstern und Türoberseiten sowie auf dem Gerüst im Ofen.

Ofentür mit chromathaltigem Staub

Die Dekontamination erfolgte im Aerosolsprühverfahren mit KavarClean®-Redoxlösung. Alle Flächen wurden von oben nach unten und von hinten nach vorn benetzt, damit die Lösung ihre Einwirkzeit erhält und die Stäube gebunden werden. Danach wurden die gebundenen Stäube staubarm zusammengekehrt, in verschließbaren Beuteln aufgenommen und beim Heraustragen erneut benetzt. Staubnester an den Türen wurden gesondert aufgenommen.

Chrom(VI)-Schnelltests an Tür und Flugstaub, violette Verfärbung

Das Personal arbeitete in Schutzanzügen der Klasse 5/6 mit verklebten Übergängen, zwei Paar Nitrilhandschuhen und Vollgesichtsmaske mit P3-Filter. Chrom(VI)-Verbindungen sind wasserlöslich und hautresorptiv; Halbmasken reichen dafür nicht aus. Die Schleusung erfolgte mit Absprühen der Anzüge vor dem Verlassen des Ofens und erneut außerhalb auf einer Aufsaugmatte.

Eingerüsteter Verbrennungsofen während der Dekontamination

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